Ratgeber // KI und Website

Website mit KI erstellen: was KI kann und wo sie aufhört

Ja, eine Website mit KI erstellen können Sie selbst. Ein Baukasten mit KI fragt im Chat nach Ihrem Unternehmen und baut daraus in kurzer Zeit eine fertige Seite, die Einstiegstarife liegen meist unter 20 Euro im Monat. Das genügt oft, wenn die Website vor allem zeigen soll, wer Sie sind und wie man Sie erreicht. Sollen darüber neue Kunden anfragen oder Fachkräfte sich bewerben, entscheidet, was Sie selbst einbringen: Ihr Wissen, Ihre Beispiele, echte Bilder. Ohne diesen Input ähneln die Ergebnisse denen Ihrer Mitbewerber, mit KI wie ohne. Und an reinen KI-Ergebnissen haben Sie kein Urheberrecht, die Verantwortung für Recht und Technik bleibt bei Ihnen.

Vier Wege, eine Website mit KI zu erstellen

„Mit KI“ kann sehr Verschiedenes heißen. Für Kosten, Aufwand und die Frage, ob Sie später wechseln können, macht der Weg einen großen Unterschied:

  1. Baukasten mit KI: Sie beantworten Fragen in einem Chat, das System erzeugt Seiten, Texte, Bilder und oft auch Formulare. Ein erster Entwurf steht in Minuten. Die Einstiegstarife liegen meist im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Eurobereich pro Monat, die günstigsten Preise gelten oft nur für die erste Laufzeit und bei Vorauszahlung. Die Website bleibt auf der Plattform. Gestaltung und Funktionen lassen sich bei den großen Anbietern nicht mitnehmen. Mitnehmen können Sie Ihre Internetadresse und, meist von Hand, Ihre Texte und Bilder.
  2. KI in WordPress: WordPress ist ein weit verbreitetes Programm für Websites, das keinem einzelnen Anbieter gehört. Seit Version 7.0 im Mai 2026 lässt sich dort eine KI zuschalten, und Sie entscheiden, welche. WordPress selbst bringt keinen KI-Anbieter mit. Solange Sie keinen anbinden, gehen über WordPress keine Daten an eine KI, einzelne Erweiterungen können allerdings eigene KI-Dienste nutzen. Das erlaubt eine Mischform: Grundgerüst, Gestaltung und Technik legt eine Fachkraft an, neue Beiträge und kleine Änderungen machen Sie danach selbst mit KI-Unterstützung.
  3. Programmcode aus einer Beschreibung: Sie beschreiben, was Sie möchten, das Werkzeug schreibt den Code. Die Tarife beginnen bei null, der erste bezahlte liegt meist bei 20 bis 25 Dollar im Monat. Abgerechnet wird nach Guthaben, und jede Fehlersuche verbraucht davon. Speicherplatz im Internet, Sicherheit und Wartung liegen danach bei Ihnen.
  4. Chat-KI für einzelne Teile: Texte, Bildideen oder Übersetzungen entstehen im Chat und wandern in eine Website, die auf anderem Weg gebaut wurde.

Beim dritten Weg ist die Sicherheit die größte Schwachstelle. Ein Anbieter von Sicherheitsprüfungen lässt seit 2025 über hundert Sprachmodelle dieselben Programmieraufgaben lösen. Auch im Frühjahr 2026 fiel knapp die Hälfte des Codes bei typischen, seit Jahren bekannten Fehlerarten durch. Bei einer Lücke, über die sich fremder Code in eine Website einschleusen lässt, bestanden nur 15 Prozent. Einzelne neuere Modelle schnitten besser ab, die meisten nicht. Handgeschriebener Code und Erweiterungen verbreiteter Systeme haben ebenfalls Lücken. Der Unterschied: Wer Code erzeugen lässt, ohne ihn lesen zu können, bemerkt sie nicht. Für eine reine Informationsseite ohne Anmeldung und Datenbank ist das Risiko klein. Sobald Formulare, Kundenkonten oder gespeicherte Daten dazukommen, gehört der Code in fachkundige Hände. Was eine Website auf Dauer sicher hält, beschreibt der Beitrag zur Website-Sicherheit.

Woran Sie ein passendes Werkzeug erkennen

Vergleichslisten im Netz nennen Dutzende Anbieter, viele davon sind über Provisionen finanziert. Ich nenne deshalb keine Namen, sondern die Fragen, an denen sich jedes Werkzeug messen lässt:

  • Was kostet es ab dem zweiten Jahr, und was fehlt im Einstiegstarif?
  • Läuft die Website unter Ihrer eigenen Internetadresse?
  • Lassen sich Seiten, Texte und Bilder mitnehmen, wenn Sie später wechseln?
  • Wo stehen die Server, und bietet der Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, wie ihn der Datenschutz verlangt?
  • Holt die Website Schriften, Karten oder Videos von fremden Servern, und lässt sich das abstellen?
  • Können Sie Impressum und Datenschutzerklärung selbst einsetzen und ändern?

Kostenlos heißt bei den Baukästen, die einen Gratistarif anbieten: eine Adresse des Anbieters statt Ihrer eigenen, ein Hinweis auf den Anbieter und begrenzte Funktionen. Zum Ausprobieren reicht das. Für einen Unternehmensauftritt selten, denn Kunden sehen schon an der Adresse, dass es ein Probeauftritt ist.

Warum KI-Texte einander ähneln

Ein Sprachmodell wählt Wort für Wort aus den Fortsetzungen, die nach seinen Trainingsdaten wahrscheinlich sind, mit etwas Zufall. Das macht die Texte flüssig und sprachlich sauber, sachlich aber nicht zwingend richtig. Es zieht sie auch zum Üblichen, denn wahrscheinlich ist, was viele schon ähnlich geschrieben haben. Geben zehn Steuerberater dieselbe knappe Anweisung ein, ähneln sich die Ergebnisse deutlich. Neu ist das nicht: Viele Startseiten einer Branche lesen sich auch ohne KI fast gleich. KI macht den Durchschnitt nur schneller und bequemer.

Studien stützen das. In einer Untersuchung in der Fachzeitschrift Science Advances schrieben rund 300 Personen kurze Geschichten, ein Teil mit Ideen einer KI. Mit KI wurden die Geschichten im Einzelnen besser bewertet, am stärksten bei Schreibenden, die in einem Kreativitätstest schwächer abgeschnitten hatten. Zugleich ähnelten sich die Geschichten mit KI untereinander messbar stärker als die ohne KI. Die Forscher sprechen von einem sozialen Dilemma: Jeder Einzelne gewinnt, die Vielfalt insgesamt sinkt. Eine Studie von 2026 verglich 22 Sprachmodelle mit Menschen. Die Modelle waren einzeln ähnlich einfallsreich, ihre Antworten lagen aber über alle Modelle hinweg deutlich enger beieinander. Untersucht wurden Geschichten und Ideenaufgaben, keine Websites. Die Übertragung ist meine Schlussfolgerung.

Ob Leser einen KI-Text bemerken, hängt davon ab, wer liest. In einer großen Studie mit kurzen Selbstdarstellungen lagen Laien nur auf Zufallsniveau. In einer kleineren Studie mit Sachartikeln erkannten dagegen Personen, die selbst oft mit KI schreiben, KI-Texte sehr zuverlässig. Für Ihre Website wiegt etwas anderes schwerer: Einzeln betrachtet kann ein KI-Text sogar besser ankommen als ein selbst geschriebener. Neben dem Text eines Mitbewerbers fällt er aber weniger auf. Ob Sie das Anfragen kostet, hängt davon ab, wie stark Ihre Kunden über die Website vergleichen. Was doppelte Formulierungen im Vergleich mehrerer Anbieter bewirken, beschreibt der Beitrag über doppelte Texte.

Nach meiner Einschätzung wird dieser Effekt kleiner, je mehr eigenes Material Sie der KI mitgeben. Geben Sie ihr mehr als den Firmennamen: drei typische Aufträge mit Ort und Ergebnis, die Fragen, die Kunden am Telefon wirklich stellen, was Sie ablehnen und warum, Sätze aus echten Kundenstimmen. Lassen Sie danach jeden Satz streichen, der genauso bei einem Mitbewerber stehen könnte.

Bestraft Google KI-Texte?

Nein, nicht pauschal. Der angemessene Einsatz von KI verstößt nach Googles eigener Aussage nicht gegen die Richtlinien, solange er nicht vor allem dazu dient, Platzierungen zu manipulieren. Seit März 2024 gibt es eine eigene Regel gegen massenhaft erzeugte Seiten ohne Mehrwert. Die Richtlinien, mit denen Googles Qualitätsprüfer die Suchergebnisse bewerten, sehen die schlechteste Stufe für Seiten vor, deren Inhalte fast vollständig ohne Aufwand, Originalität und Mehrwert kopiert oder erzeugt wurden. Dort steht aber auch, dass der Einsatz von KI allein nicht über diese Einstufung entscheidet.

In seinem Leitfaden für die KI-Suche rät Google, nicht zu wiederholen, was andere schon gesagt haben oder was eine KI leicht erzeugen könnte, und Texte, wo es passt, mit hochwertigen, passenden Bildern und Videos zu unterlegen. Eigene Erfahrung, eigene Zahlen und echte Bilder entsprechen genau dieser Empfehlung, gleich ob die Sätze mit oder ohne KI entstanden sind.

Wofür KI in der Website-Arbeit taugt

Ich nutze KI in meiner Arbeit ebenfalls, und sie ist in vielen Schritten ein Gewinn. In einem Experiment, das 2023 in der Fachzeitschrift Science erschien, erledigten 453 Berufstätige kurze Schreibaufgaben aus ihrem Beruf, die Hälfte davon mit KI. Diese Gruppe war rund 40 Prozent schneller, und ihre Ergebnisse wurden besser bewertet. Gut eignet sich KI für Gliederungen und erste Entwürfe, für Varianten einer Überschrift, für Übersetzungen, für Entwürfe von Bildbeschreibungen, die Menschen mit Sehbehinderung vorgelesen werden, und für die Suche nach Fehlern und Barrieren.

Klar im Vorteil ist KI, wenn Sie gut formulieren, eigenes Material haben und Ihre Seite häufig selbst ändern möchten, oder wenn die Alternative eine veraltete Seite ist, um die sich niemand kümmert.

Urheberrecht, Kennzeichnung, Datenschutz: was bei Ihnen bleibt

Für die Praxis heißt das vor allem dreierlei. Kennzeichnen Sie KI-Bilder, die echte Menschen zeigen oder für echte Fotos gehalten werden können. Geben Sie keine Daten von Kunden, Patienten oder Mitarbeitern in kostenlose oder private KI-Programme ein. Und übernehmen Sie Impressum und Datenschutzerklärung nicht ungeprüft von der KI. Die Gründe:

Urheberrecht. Geschützt ist nach deutschem Recht nur eine persönliche geistige Schöpfung. Das Amtsgericht München hat im Februar 2026 entschieden, dass drei per KI erzeugte Logos keinen Schutz genießen, obwohl der Kläger seine Anweisungen mehrfach überarbeitet hatte. Die bloße Auswahl unter mehreren Vorschlägen, Zeitaufwand und Kosten reichen nicht. Das ist ein einzelnes Urteil eines Amtsgerichts, es passt aber zur Haltung des US-Urheberrechtsamts. Übernimmt ein Mitbewerber Ihre reinen KI-Bilder, hilft Ihnen das Urheberrecht also kaum. Bei Texten ist der Unterschied kleiner, denn auch viele von Menschen geschriebene Werbetexte sind nicht geschützt. Anders bei Fotos: Jedes echte Foto ist als Lichtbild geschützt, auch ein einfaches. Ein Logo können Sie als Marke eintragen lassen. Ob das Wettbewerbsrecht gegen Nachahmung hilft, hängt vom Einzelfall ab und gehört in anwaltliche Hand.

Verantwortung für den Inhalt. Das Landgericht München I hat im November 2025 festgestellt, dass ein Sprachmodell Liedtexte nahezu wörtlich wiedergab, und den Betreiber verurteilt, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Bei gängigen Unternehmenstexten ist so etwas selten. Bei Slogans, Zitaten und Bildern lohnt aber ein Blick, ob es das schon gibt, denn was Sie auf Ihrer Website veröffentlichen, verantworten Sie. Die großen Anbieter legen das in ihren Nutzungsbedingungen ausdrücklich so fest.

Kennzeichnung von Bildern. Seit dem 2. August 2026 gilt die Transparenzpflicht der europäischen KI-Verordnung. Zeigen KI-Bilder realistisch wirkende Menschen, müssen Sie sie kennzeichnen, nach den Leitlinien der EU-Kommission auch dann, wenn es die Personen gar nicht gibt. Bei Räumen und Produkten kommt es darauf an, ob das Bild für eine echte Aufnahme gehalten werden kann und über das Tatsächliche täuscht. Ein echtes Produkt vor einem KI-Hintergrund ist meist unproblematisch, ein erfundenes Referenzprojekt im Stil eines Fotos nicht. Bilder, die vor dem 2. August 2026 entstanden sind, müssen Sie nicht nachträglich kennzeichnen. Verbindlich auslegen kann die Verordnung nur der Europäische Gerichtshof.

Kennzeichnung von Texten. KI-Texte müssen nur gekennzeichnet werden, wenn sie die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse informieren und kein Mensch sie fachlich geprüft und verantwortet hat. Werbetexte und Produktbeschreibungen fallen nach den Leitlinien der EU-Kommission in der Regel nicht darunter. Anders kann es bei Ratgebertexten zu Gesundheit, Recht, Finanzen oder Umwelt sein. Dort genügt eine Rechtschreibprüfung nicht: Jemand mit Fachwissen muss den Inhalt prüfen, und die verantwortliche Person muss etwa im Impressum genannt sein.

Chatbots. Ein Chatbot auf Ihrer Website muss zu Beginn des Gesprächs deutlich machen, dass eine KI antwortet, ein allgemeiner Satz in der Fußzeile genügt nicht. Lassen Sie sich einen eigenen Chatbot bauen, gelten Sie nach der KI-Verordnung unter Umständen selbst als Anbieter. Außerdem gehört er in die Datenschutzerklärung, und mit dem Dienstleister brauchen Sie einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung.

Datenschutz. In kostenlosen und privaten Tarifen gibt es meist keinen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, und Eingaben können zum Training der KI genutzt werden. Für Daten von Kunden oder Mitarbeitern brauchen Sie deshalb Geschäftstarife mit einem solchen Vertrag. Die Datenschutzbehörden weisen in ihrer Orientierungshilfe von 2024 darauf hin, dass sich auch ohne Namen und Anschrift oft erkennen lässt, um wen es geht. Für Berufe mit Schweigepflicht, etwa Steuerberater oder Ärzte, ist das zusätzlich eine Frage des Strafrechts und des Berufsrechts. Lassen Sie sich hier vorab von Ihrer Kammer oder anwaltlich beraten.

Fremde Dienste. Manche Websites holen Schriftarten oder Karten von fremden Servern und geben dabei die Adresse jedes Besuchers weiter. Das gilt für jede Website, bei erzeugten fällt es nur seltener auf, weil niemand den Aufbau kennt. Für ungefragt nachgeladene Schriften hat das Landgericht München I 2022 einem Besucher 100 Euro Schadensersatz zugesprochen. Ob bei gezielt provozierten Besuchen überhaupt Ersatz fällig ist, prüft derzeit der Europäische Gerichtshof. Einfacher ist es, Schriften vom eigenen Server zu laden. Worauf es beim Standort ankommt, steht im Beitrag über Hosting und Datenschutz.

Impressum und Datenschutzerklärung. Auch wenn eine KI sie entwirft, bleiben Sie verantwortlich, und Fehler darin können Mitbewerber abmahnen. In Tests enthielten KI-Entwürfe falsche Verweise auf Gesetze und unpassende Angaben, durchgeführt allerdings von Anbietern, die selbst Rechtstexte verkaufen. Nutzen Sie einen Dienst für Rechtstexte, der für seine Texte haftet, oder lassen Sie sie anwaltlich erstellen.

Für wen reicht eine KI-Website?

Eine Studie, die das beantwortet, gibt es nicht. Nach meiner Einschätzung ist eine KI-Website die richtige Wahl, wenn sie vor allem Kontakt und Erreichbarkeit sichern soll: als Visitenkarte, für einen Verein, zum Ausprobieren einer Geschäftsidee oder für einen Betrieb, dessen Aufträge über Empfehlungen kommen. Wer vor allem vor Ort gefunden werden will, gewinnt mit einem gepflegten Google-Profil oft mehr als mit der Website selbst, dazu mehr im Beitrag In Ihrer Region gefunden werden.

Anders sieht es aus, wenn die Website im Wettbewerb Anfragen gewinnen soll oder wenn Kunden vor einer größeren Ausgabe vergleichen. Dann entscheidet, was Sie selbst einbringen. Das braucht jeder Weg. Eine Fachfrau oder ein Fachmann hilft, es herauszuarbeiten und so aufzubereiten, dass Kunden vergleichen können. Mit guter Anleitung und genug eigener Zeit gelingt das auch mit KI. Suchen Sie vor allem Fachkräfte, zählt das noch mehr: Bewerber vergleichen genau und wollen echte Bilder Ihres Teams und ehrliche Sätze darüber, wie bei Ihnen gearbeitet wird.

Rechnen Sie Ihre eigene Zeit ehrlich. Der Entwurf steht in Minuten. Texte prüfen, eigene Beispiele einarbeiten, Fotos machen, Rechtstexte und fremde Dienste klären kostet mehrere Arbeitstage. Diese Zeit brauchen Sie auch, wenn jemand anderes baut, dann allerdings eher im Gespräch als am Bildschirm. Wer mit einem Baukasten startet und später umsteigt, zahlt in der Regel einen Neubau, Texte und Bilder lassen sich übernehmen. Was die Wege über fünf Jahre kosten, rechnet der Beitrag Was kostet eine Website? vor, und wie eine Website lange beweglich bleibt, der Beitrag über langlebige Websites.

Prüfliste vor dem Veröffentlichen

Bevor Sie eine Website freischalten, die ganz oder teilweise mit KI entstanden ist, gehen Sie diese Punkte durch. Die ersten vier schaffen Sie selbst in wenigen Minuten, für die letzten beiden brauchen Sie meist jemanden, der sich auskennt.

  1. Stimmt jede Aussage über Ihr Unternehmen? Lesen Sie jeden Satz und fragen Sie: Würde ich das am Telefon genauso sagen? KI erfindet gern Leistungen, Zahlen oder Jahreszahlen.
  2. Steht derselbe Satz auch bei anderen? Kopieren Sie einen Satz, setzen Sie ihn bei Google in Anführungszeichen und suchen Sie. Finden Sie ihn auf anderen Seiten, schreiben Sie ihn um.
  3. Sind die Bilder echt oder gekennzeichnet? KI-Bilder mit realistisch wirkenden Menschen brauchen einen Hinweis. Zeigen Sie echte Fotos Ihres Teams, stellt sich die Frage nicht.
  4. Funktioniert alles am Handy? Öffnen Sie jede Seite auf Ihrem Telefon und füllen Sie das Formular einmal aus. Worauf es dabei ankommt, steht im Beitrag über den Test am Handy.
  5. Stimmen Impressum und Datenschutzerklärung, und nennen sie alle fremden Dienste? Welche Dienste eine Website lädt, zeigen Prüfwerkzeuge für Datenschutz im Netz, die Bewertung überlassen Sie besser einer Fachkraft.
  6. Auf wessen Namen laufen Internetadresse und Zugänge? Sehen Sie in Vertrag und Kundenkonto nach. Laufen sie auf Sie, können Sie später wechseln.

Häufige Fragen: Website mit KI erstellen

Kann ich eine Website mit KI selbst erstellen?

Ja. Baukästen mit KI erzeugen aus wenigen Angaben in Minuten einen Entwurf mit Texten und Bildern. Für eine Visitenkarte oder einen ersten Auftritt reicht das oft. Prüfen müssen Sie Inhalte, Bilder, Rechtstexte und fremde Dienste trotzdem, die Prüfliste oben hilft dabei.

Kann ich eine Website mit KI kostenlos erstellen?

Einen Entwurf ja, einen Unternehmensauftritt selten. Kostenlose Tarife laufen fast immer unter einer Adresse des Anbieters, zeigen dessen Hinweis und begrenzen die Funktionen. Mit eigener Internetadresse beginnt der Bezahltarif, meist im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Eurobereich pro Monat.

Welche KI kann eine Website erstellen?

Drei Arten: Baukästen mit eingebauter KI, die Seiten samt Texten und Bildern erzeugen, Werkzeuge, die aus einer Beschreibung Programmcode schreiben, und Chat-KI, die Texte und Entwürfe liefert, aber keine fertige Website veröffentlicht. Welche passt, hängt davon ab, ob Sie die Website später selbst pflegen, mitnehmen oder erweitern wollen.

Ist eine KI-Website schlecht für Google?

Nicht wegen der KI. Google wertet Inhalte ohne Mehrwert ab, gleich wie sie entstanden sind, und empfiehlt Inhalte, die nicht austauschbar sind. Eine KI-Website mit Standardtexten hat es deshalb schwer, eine mit eigenem Wissen und echten Bildern nicht.

Muss ich KI-Texte auf meiner Website kennzeichnen?

Meist nicht. Die KI-Verordnung verlangt eine Kennzeichnung nur für Texte, die die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse informieren und nicht von einem fachkundigen Menschen geprüft und verantwortet wurden. Werbetexte und Produktbeschreibungen nennt die EU-Kommission als nicht betroffen, solange sie keine Aussagen etwa zu Gesundheit, Sicherheit oder Nachhaltigkeit enthalten. Ratgebertexte zu Gesundheit, Recht oder Finanzen können betroffen sein, wenn niemand sie inhaltlich prüft.

Muss ich KI-Bilder kennzeichnen?

Wenn sie realistisch wirkende Menschen zeigen, ja, auch erfundene. Bei Räumen und Produkten dann, wenn das Bild für ein echtes Foto gehalten werden kann und über das Tatsächliche täuscht. Erkennbar künstliche Grafiken sind nicht betroffen. Im Zweifel fragen Sie eine Anwältin oder einen Anwalt.

Gehören mir Texte und Bilder, die eine KI erstellt hat?

Nutzen dürfen Sie sie nach den Bedingungen der Anbieter meist, ein Urheberrecht haben Sie an reinen KI-Ergebnissen aber in der Regel nicht. Übernimmt ein Mitbewerber sie, hilft Ihnen das Urheberrecht kaum. Echte Fotos sind dagegen immer geschützt.

Darf ich Impressum und Datenschutzerklärung mit KI schreiben?

Verboten ist es nicht, verantwortlich bleiben aber Sie, und Fehler können abgemahnt werden. KI-Entwürfe enthielten in Tests falsche Verweise auf Gesetze oder unpassende Angaben. Nutzen Sie einen Dienst für Rechtstexte, der für seine Texte haftet, und passen Sie ihn an die Dienste an, die Ihre Website tatsächlich nutzt.

Kann ich eine KI-Website später umziehen?

Das hängt vom Weg ab. Bei Baukästen bleiben Gestaltung und Funktionen beim Anbieter, Internetadresse, Texte und Bilder können Sie mitnehmen, Texte und Bilder meist von Hand. Eine WordPress-Website mit KI-Unterstützung und selbst erzeugter Programmcode lassen sich umziehen, brauchen dann aber jemanden, der sie betreut.

Lassen Sie uns über Ihre Website sprechen.

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